Neugeborenen-Fotoshooting in Berlin: Ein Einblick in den Zauber des Wochenbetts

Ein typischer Novembertag in Berlin? Grauer Himmel! Perfekt, um in die gemütliche Atmosphäre eines Wochenbetts einzutauchen.

Ich sitze in der S-Bahn auf dem Weg an den westlichen Stadtrand, zu M., M. und ihrem Neugeborenen J. Ursprünglich wollten wir uns schon eine Woche früher treffen, aber Mini fand es so gemütlich im Bauch, dass er sich noch ein bisschen Zeit ließ. Inzwischen ist er da, erst sieben Tage alt, und ich darf die ersten gemeinsamen Tage dieser frischgebackenen Familie mit meiner Kamera begleiten.

Alles so, wie es für euch passt

Ein paar Tage zuvor hatte ich M. geschrieben und sie daran erinnert: Macht euch keinen Stress. Was ihr tragt, wie die Wohnung aussieht – das spielt keine Rolle. Gerade in den ersten Wochen nach der Geburt sollte alles möglichst entspannt sein, ohne zusätzlichen Aufwand nur wegen meines Besuchs. Bei einer Neugeborenen-/Wochenbettreportage geht es nur um euch und euer neues Leben, so wie es gerade ist – mit all seinen Facetten.

Mit genau diesem Gedanken trete ich ein. Papa verschwindet noch kurz in der Küche, und ich folge Mama nach oben ins Wickelzimmer. J. hat Hunger, und so beginnt unsere Session ganz ruhig mit Stillen. Nur das leise Klicken meiner Kamera durchbricht die Stille. Mama blickt ihren Sohn an, so voller Liebe, dass es mir schwerfällt, mich aufs Fotografieren zu konzentrieren. J. trinkt mit geschlossenen Augen und sieht dabei so zufrieden aus, dass ich automatisch lächeln muss.

Ein kleines Team, schon perfekt eingespielt

Nach ein paar Minuten kommt Papa dazu und legt die winzige Babykleidung zusammen. J. ist inzwischen satt, und jetzt ist Zeit für eine frische Windel. Obwohl die beiden erst seit einer Woche Eltern sind, wirken sie wie ein eingespieltes Team. Jeder Handgriff sitzt, und die Harmonie zwischen ihnen ist wunderschön zu beobachten.

Währenddessen erzählt mir M., dass sich die Hebamme für später angekündigt hat. Sie fragt, ob ich ein paar Fotos machen kann, falls J. gewogen wird. Natürlich, sage ich, das wäre eine wunderschöne Erinnerung.

Kuscheln im Schlafzimmer

Da die Hebamme noch nicht da ist, gehen wir ins Schlafzimmer – dahin, wo sich das Wochenbett idealerweise abspielt. Hier ist es ruhig und warm. Perfekte Voraussetzungen für Zeit zum Kuscheln also. Mini liegt auf Papas Arm, während Mama sich dazulegt. Ich merke, wie aufmerksam J. seine Umgebung schon beobachtet, immer wieder den Blickkontakt mit Papa sucht und ganz bei sich zu sein scheint. Von Müdigkeit keine Spur.

Die Atmosphäre ist magisch. Es scheint, als ob die Welt außerhalb dieses Zimmers gar nicht existiert. Nichts zählt außer den dreien, eingekuschelt in diesen Moment. Ich traue mich kaum, etwas zu sagen, so sehr möchte ich diese Ruhe bewahren. Es sind Augenblicke wie diese, die sich für mich wie ein Privileg anfühlen – für ein paar Stunden in diese Welt einzutauchen, die ganz und gar auf das Hier und Jetzt fokussiert ist.

Irgendwann bekommt J. wieder Hunger; Mama bleibt im Bett und stillt ihn direkt dort. Papa steht zwischendurch mal auf, um J. zu beruhigen, der es offenbar genießt, durch die Gegend getragen zu werden. Es sind kleine, einfache Szenen – und doch ist in diesen Alltagsmomenten so viel Liebe und Wärme zu spüren, dass ich am liebsten jedes Detail festhalten würde.

Die Hebamme ist da

Nach einer Weile klingelt es. Papa geht runter und lässt die Hebamme rein, während Mama ins Wickelzimmer umzieht. J. hat mal wieder Hunger und trinkt fleißig als die Hebamme eintritt. Sie entscheidet sich daher gegen das Wiegen für heute. J. ist so zufrieden und schläfrig, da wäre es schade, ihn aus dem Moment zu reißen. Sie hat natürlich Recht, auch wenn ich mich insgeheim schon darauf gefreut hatte.

Während Mama mit der Hebamme ins Schlafzimmer geht, bleibe ich mit Papa und J. im Wickelzimmer. Papa wiegt J. liebevoll in den Armen, und ich mache noch ein paar letzte Fotos. Dieser Wechsel zwischen Ruhe und Aktivität, zwischen Tragen, Stillen und Kuscheln – das ist das Wochenbett, wie ich es liebe: ungefiltert, echt, voller Nähe.

Ein Nachmittag voller Magie

Kurz darauf verabschiede ich mich von M., M. und J. Es war ein zauberhafter Nachmittag, so voller Intimität und stiller Momente, dass ich mit einem warmen Gefühl nach Hause fahre. Zurück in der S-Bahn denke ich einmal mehr daran, wie schön es ist, solche Erinnerungen für Familien festzuhalten.

Wochenbettfotos – ganz ohne Schnickschnack

Du siehst: Wochenbett- und Neugeborenenfotos müssen nicht automatisch aufwendige Posen oder perfekt gestylte Outfits bedeuten. Es geht auch ohne Blumenkränze und Deko, denn im Zentrum steht ihr – so wie ihr seid, mitten in eurem neuen Alltag. Das sind die Bilder, die am Ende am meisten zählen.

Wenn du jetzt Lust hast, dein Wochenbett auch in zauberhaften, ehrlichen Bildern festzuhalten, schreib mir gerne. Ich freue mich auf euch! Du brauchst erst noch mehr Inspiration? Dann schau gern mal in mein Portfolio!

Und falls du dich gefragt hast, warum das Gesicht von J. gar nicht zu sehen ist, lies gern hier weiter.

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